FUSSBALL IST
DING, DANG, DONG.
ES GIBT NICHT NUR DING.
(Kick-Philosophie des einstigen FC Bayern-Trainers Giovanni Trapattoni)
Die
FC Bayern-Kolumne
von
Jupp Suttner
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Bundesliga 2026/27, 1. Spieltag:
FC Bayern-VfB Stuttgart 5:1 (1:0)
Bereits wenige Wochen
VOR der Wiesn
schon sauber eigschenkt:
500 LITER FREIBIER
FÜR DIE BAYERN-FANS
Eigentlich ist der schwäbische Fußball-Interessent Jürgen L. (voller Nachname der Redaktion bekannt) ja ein Stuttgarter KICKERS-Zugeneigter. (Momentan Tabellen-3. der Regionalliga Südwest.) Doch mit dem lokalgegnerischen VfB beschleicht ihn trotzdem bisweilen Mitleid.
„Hoffentlich“, whatsappte er eine Stunde vor dem Spiel an einen FCB-Münchner Kumpel, „schenkt ihr dem VfB kein 6:0 ein wie im Vorjahr zur Saisoneröffnung den Leipzigern! Ein 2:0 für euch tät es doch auch…“
Antwort des Münchner Spezis: „Ich wäre schon mit einem EINS zu Null zufrieden!“. Hauptsache ein Sieg.
Doch als sie dann im Stuttgarter Fanblock noch vor dem Erklingen der Nationalhymne (siehe Foto)

einen „Scheiß Bay-ern! Scheiiiiß Bay-ern!!“-Hass-Hass-Hass-Chor in die Arena-Nacht brüllten – schwenkte der Isar-Mann um. Und wünschte sich auf seinem Tribünenplatz nun kein EINS und auch kein SECHS, sondern sogar ein SIEBEN zu Null für seine Bayern! Denn Hass ruft ja immer Gegen-Hass hervor.
Nun, ihr habt es ja alle selbst im TV gesehen, wie es dann wirklich ausgegangen ist. Und der VfB, der bisweilen eigentlich munter mitkickte, kann sich in die Brust werfen, ein 1:5 sei doch wesentlich (sagen wir 20 %) besser als ein 0:6.
Doch eine Abreibung trotzdem.
Und VfB-Trainer Sebastian Hoeneß schluckte hinterher schwer daran:
„Das ist hart.“
Sehr hart.

Bereits nach dem 1:0 in der 21. Minute durch Upamecano (mit BLAUEN Schuhen, aber es war Gottseidank ein Kopfball-Treffer) versprach Bayerns Alkohol-Sponsor auf der Videowall
„100 Liter Freibier für jedes Tor!“
Ozapft war sie somit, die Saison.
Wozu passend – von ausgerechnet einem Löwen-Fan – kurz danach via Handy die Frage an den AdZ (Autor dieser Zeilen) gerichtet wurde, wie denn der griechische Gott des Bieres heiße.
Antwort:
OZAPFTIS
Man merkt, die Wiesn rückt immer näher.
KEINE 100 Liter Freibier hingegen setzte es beim nächsten Treffer, der in der 52. Minute fiel. Denn es war der Ausgleichs-Schuss zum 1:1.
Keine Ahnung, was die Stuttgarter Fans von ihren Sponsoren bei einem VfB-Einnetzer ausgehändigt bekommen. Ich nehme an 100 Gramm Spätzle. Wenn nicht sogar nur 50 Gramm (Schwaben!).
Satt wurden sie an diesem Freitagabend jedenfalls nicht. Denn es folgten keine weiteren Stuttgarter Tore mehr (ein Eigentor mal ausgenommen), dafür jedoch noch 400 weitere Bayern-Massen. Und zwar jede einzelne sauber eigschenkt.
Einer jedoch ging leer aus – koa Kane-Goal!
Und dies bereits im zweiten Pflichtspiel der Saison!
Wie soll das für die Bundesliga-Gegner erst werden, wenn Harry demnächst in aller Ruhe beginnt, wie in der vergangenen Saison nach den Matches Bälle in Plastiktüten einzupacken und nach Hause zu transportieren?
Es wird langweilig werden für die Fans der Bundesliga.
Fröhlich hingegen für die Fans des FC Bayern.
Denn Freibier lieben sie schon sehr.
Prost!
DING:
Sehr gut:
Dass die FCB-Frauen mit 3:0 in die Bundesliga-Saison starteten und die Männer mit 5:1. Sie würden wohl auch Deutscher Mixed-Meister werden, womit nicht das doppelte Double (wie 2025/26) gemeint ist, sondern ein Wettbewerb mit gemischten Teams. Sechs Frauen, fünf Männer. Welche Aufstellung der FC Bayern wählen würde – erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle.
DANG:
Auch nicht schlecht:
Dass der FCB momentan zwar noch einige Stockfehler in seinem Spiel aufweist – sich aber die unwiderstehlich flüssigen Kombinationen mehren und mehren. Stuttgarts Deniz Undav auf Sky: „Wir hätten auch acht oder neun kassieren können. Die hören halt nicht auf. Die bewegen sich eklig, kreieren Räume und spielen da auch rein.“
DONG:
Beruhigend:
Dass auch Lennart Karl nun wieder dabei ist – wenn auch nur kurze Zeit gegen den VfB. Und vielleicht ja auch Gnabry bald nachzieht.
DUNG:
Großer Mist:
Nix.

